Unterkategorie

Suchbegriff: Inflation und monetäre Auswirkungen

Das Verbrauchervertrauen in den USA sank im Januar 2026 auf den niedrigsten Stand seit über elf Jahren, da die Sorgen über einen schleppenden Arbeitsmarkt, hohe Preise und die Erschwinglichkeit von Wohnraum zunahmen. Der Index des Conference Board fiel stark, da die Verbraucher sich pessimistisch über die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und die zukünftige Wirtschaftslage äußerten. Trotz der sich verschlechternden Stimmung wird erwartet, dass die Federal Reserve die aktuellen Zinssätze beibehält, und die Anleger nahmen den negativen Bericht weitgehend gelassen hin, während die Aktienmärkte höher notierten.
Die US-Notenbank hat in ihrer ersten Sitzung im Jahr 2026 die Zinssätze bei 3,50 % bis 3,75 % belassen und angesichts gemischter Konjunktursignale eine vorsichtige Haltung eingenommen. Die Ölpreise stiegen leicht an, da die Entscheidung die Rohstoffmärkte stützte. Der Preis für WTI-Rohöl stieg aufgrund von Versorgungsengpässen, der Schwäche des Dollars und geopolitischen Risiken auf über 63 US-Dollar pro Barrel. Die Fed steht angesichts des politischen Drucks und interner Meinungsverschiedenheiten vor der Herausforderung, die Inflationsbekämpfung mit dem Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen.
Der DAX tendiert seitwärts, während die Märkte auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank warten. Es wird keine Zinsänderung erwartet, aber die Märkte warten gespannt auf Hinweise zur künftigen Geldpolitik. Die politische Unsicherheit um die Führung der Fed hält an, da Trumps Amtszeit im Mai endet. Trumps Angriffe auf die Fed und die mögliche Ernennung eines eher zurückhaltenden Nachfolgers sorgen für Nervosität an den Märkten. Der Dollar verliert an Wert, während Gold und Silber angesichts der Unsicherheit Rekordhöhen erreichen.
Gediminas Simkus, Mitglied des EZB-Rates, geht davon aus, dass die Europäische Zentralbank bei ihrer bevorstehenden Sitzung im Februar ihre derzeitige Zinspause beibehalten wird, und erklärt, dass keine Änderungen zu erwarten sind. Er räumt zwar ein, dass aufgrund geopolitischer Spannungen und vergangener Krisen weiterhin wirtschaftliche Unsicherheit herrscht, betont jedoch die Angemessenheit der aktuellen Geldpolitik und die Notwendigkeit, flexibel zu bleiben, anstatt sich auf einen bestimmten künftigen Kurs festzulegen. Die EZB hält seit Mitte 2025 einen Leitzins von 2,0 % aufrecht, nachdem sie zuvor die Zinsen gesenkt hatte, um den nachlassenden Inflationsdruck zu bekämpfen.
Sparkonten werden aufgrund des verschärften Wettbewerbs unter den Banken mit Zinssätzen von bis zu 3,2 % wieder attraktiv. Dreizehn Banken bieten derzeit Zinssätze von über 3 % an, wodurch Sparkonten für kurzfristige Anlagen und Notfallfonds beliebt sind. Verbraucher sollten jedoch vorsichtig mit Werbezinsen sein, die nach kurzer Zeit deutlich sinken, und Alternativen wie Festgeldanlagen oder Banken mit hohen Standardzinsen in Betracht ziehen. In EU-Ländern gilt eine Einlagensicherung von bis zu 100.000 €, und Zinserträge unterliegen der Kapitalertragssteuer.
Obwohl Handelskriege für die Weltwirtschaft im Allgemeinen negativ sind, profitieren einige britische Einzelhändler wie DFS Furniture, Kingfisher und Dunelm von unerwarteten Vorteilen. Chinesische Waren, die von den USA nach Europa umgeleitet wurden, haben zu besseren Lieferbedingungen und niedrigeren Frachtkosten geführt, was die Bruttomargen erhöht hat. Von diesem Trend profitieren insbesondere Möbelhändler, die aufgrund der Produkteigenschaften Kostenvorteile erzielen können, während dies gleichzeitig dazu beitragen könnte, die Inflation in der britischen Wirtschaft einzudämmen.
Die Preisinflation im britischen Einzelhandel stieg im Januar auf 1,5 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Februar 2024, was auf höhere Energiekosten und Steuererhöhungen zurückzuführen ist. Die Daten des British Retail Consortium widersprechen den Erwartungen, dass die Inflation ihren Höhepunkt erreicht habe, da die Lebensmittelinflation auf 3,9 % beschleunigte und die Non-Food-Inflation zum ersten Mal seit Anfang 2024 wieder positiv wurde. Der Anstieg belastet die Finanzen der Haushalte und die Konsumausgaben zusätzlich und stellt die Erwartung der Bank of England in Frage, dass die Inflation Anfang 2026 auf etwa 3 % zurückgehen würde.
Der Goldpreis stieg auf ein neues Rekordhoch von 5.187 US-Dollar pro Unze, nachdem der ehemalige Präsident Donald Trump sich zum US-Dollar geäußert hatte, was zu einer deutlichen Abschwächung des Dollars führte. Auch Silber verzeichnete erhebliche Gewinne. Der Artikel hebt hervor, dass Edelmetalle in Zeiten geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit als sichere Anlage dienen. Bis 2025 wird ein Anstieg des Goldpreises um 65 % und des Silberpreises um fast 150 % erwartet. Die politischen Spannungen im Iran und Trumps Zollandrohungen gegenüber europäischen Ländern trugen zu einer erhöhten Nachfrage nach Edelmetallen bei.
Der Goldpreis erreichte angesichts steigenden Inflationsdrucks und geopolitischer Spannungen, insbesondere zwischen den USA und Europa wegen Grönland, einen historischen Höchststand von über 5.000 US-Dollar pro Feinunze. Der Artikel beleuchtet die Rolle von Gold als sicherer Hafen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und internationaler politischer Spannungen und liefert zusätzliche Informationen zu Währungsschwankungen und regionalen Spannungen in Asien.
Rick Rieder ist in den Prognosemärkten zum neuen Favoriten für die Nachfolge von Jerome Powell als Vorsitzender der US-Notenbank (Federal Reserve) avanciert, dessen Amtszeit im Mai endet. Präsident Trump soll die Kandidatenauswahl eingegrenzt und Rieder als „sehr beeindruckend” bezeichnet haben. Rieder, Chef-Anlagestratege bei BlackRock, hat angedeutet, dass die Zinssätze auf 3 % gesenkt werden könnten, und die Unabhängigkeit der Fed betont. Das Nominierungsverfahren wird von Scott Bessent, einem Beamten des Finanzministeriums, geleitet.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.